29 September 2015

Wieder zu hause

Fast hätte ich es vergessen, der Schluss der ersten Etappe fehlt hier ja noch.
Aber nun wird das nach geholt.
Den teil mit Belgien hatte ich ja bereits angesprochen. Leider wurde es nicht besser. Auch das Wetter nicht. Der regen, welcher ja bei den meisten meiner Reisen zu meinen Begleitern gehört hatte mich wieder mal gefunden. Begleitet von starkem Wind vom Meer her. Also ging es weiter Richtung Holland. ich bemerkte sofort das ich wohl die Grenze passiert haben musste, da die Betonbauten dem Strand entlang verschwunden waren. Es wurde wieder ländlicher und freundlicher. Vorbei an der einen oder anderen Windmühle ging es weiter so nah als möglich dem Meer entlang. Plötzlich wurde es städtischer und ich fand mich in Den Haag wieder. Zum Glück hielt sich der Verkehr in Grenzen und ich konnte mich auf die Verkehrstafeln und das Navi konzentrieren um die Stadt schnell hinter mir zu lassen. Auf der Suche nach einem Platz zum übernachten entschied ich mich dank des Wetters wieder für ein Zimmer. Naja, leichter gesagt als gefunden. Ein B&B wollte ich nicht und Hotels waren auf meiner Route Mangelware. Also musste das Navi helfen und lotste mich dan zum..Hotel Het Klooster  Das ehemalige Schwesternhaus und Kloster versprüht einen eigenen Charme. ich genoss dort den Abend als einziger Gast im Kloster und bekam noch eine Führung durch das Gebäude.
Am nächsten Tag ging es nach einem Kaffee um 8.00 Uhr weiter. Das wetter ahtte sich wieder einiger Massen beruhigt und ich konnte wieder ohne Scheibenwischer vor den Augen weiter reisen.Ich fand dann noch das Nordkap von Holland und einige alte Leuchttürme. Ach ja und eine grössere Polizeikontrolle. War eine lustige Angelegenheit und Personen in Uniform welche Augen zu drücken konnten. Danke nochmals.
Und so ging es weiter, ohne einer Busse und einem Lächeln auf den Lippen über das Meer. genauer gesagt über die imposanten Dämme die sie da gebaut haben.  Auf dem Weg Richtung Deutschland fiel mir noch auf das sich in Holland die Fahrradfahrer an die Verkehrsregeln halten. Ganz ungewohnt für jemanden aus dem Liechtenstein oder der Schweiz.
In Deutschland hatte ich dann auf der Seite wo das Meer ist nur den Hohen Damm der das Meer zurück hält. Ach ja und viele Touristen. Ok. ich war  ja auch einer :-) So schlängelte ich mich durch die Fahrrad und Wohnmobil Touris und fuhr weiter zu meinem Ziel der ersten Etappe.......... nach Bremerhaven. Standesgemäss fuhr ich in Bremerhaven, nicht mit einem Triumpfzug, aber auf einer Fähre ein. Noch kurz ein wenig durch die Stadt gecruist und dann ging es gleich weiter auf die Autobahn und zurück nach Hause.






14 September 2015

Halbzeit knapp durch

So nun bin ich 7,5 Tage unterwegs und es wird Zeit für einen kurzen Rückblick.

Los gefahren am Sonntagabend ging es auf direktem Weg via Autobahn von Schaanwald (FL) nach La Rochelle (F). Die Fahrt ging fast problemlos vonstatten. Irgendwann meldet die Dieselanzeige mal....hey, ich habe Durst. gesehen und gespeichert in einem teil des Hirns.  Also nächste Raststätte raus...............und wie kann es sein............wegen Umbau geschlossen. Also weiter evtl. kommt ja gleich wieder eine. Und siehe da.... nach 10 km. folgt wieder eine Raststätte mit Zapfsäule. Die Diesel-Durst Anzeige leuchtet nun schon seit 50km.  Raus auf den Rastplatz...............und voll die Tankstellen einfahrt verpasst........ rolle ich schneller als gewünscht wieder auf die Autobahn.  Ok. nun muss wohl meine Reservekanister dran glauben. Gut habe ich den noch gefüllt zu hause.  Nächster Ausstellplatz... morgens um zwei... steht ein Frehni und lehrt Diesel vom Kanister um in den Tank.  Und das in Frankreich.

Danach lief alles gut und ich erreichte nach ca. 12 Stunden La Rochelle. Kurzes Beine vertreten und besichtigen der Altstatt und weiter geht es.Nun folge ich den Strassen und Wegen so nah wie möglich am Meer.  Wie sich herausstellt sind die geplanten, unbefestigten Wege, Fussgängerwege. Also nicht nur nach Navi fahren auch nach Kompass und Karte. So finde ich immer wieder für Touristen versteckte Wege und Pfade.

Leider kann ich nicht jeden Parkplatz ansteuern weil sie hier wohl ein Problem mit den Wohnmobilen haben. Oft wird die Höhe durch eine Begrenzung auf 2.10 m. beschränkt.Ich könnte zwar meistens mit meinem Fahrzeug neben der Begrenzung durch fahren, lasse das aber sein. Man findet auch so einen Platz zum anhalten. Naja, in der Hochsaison wohl eher schwiriger. :-)

Es ist ein Frankreich das ich so noch nicht kenne von den anderen Touren in dieses Land. Hier im Westen und auch in der Normandie merkt man doch wie die Gegend in den letzten Jahrhunderten von Kriegen heim gesucht wurde. Burgen und Schlösser aus dem Mittelalter.... Befestigungsanlagen aus Napoleons Zeiten.... dem ersten Weltkrieg... und zu guter letzt dem zweiten Weltkrieg, welcher dann auch sehr präsent ist überall.
Darum habe ich mir dann auch einen Tag Zeit genommen um mir einige Memorials und Museen zu besuchen. Sehr eindrücklicher Tag gewesen.

Unterdessen bin ich heute in Belgien angekommen. Die letzten Kilometer in Frankreich waren durch die Industriehäfen gekennzeichnet welche der Gegend ihren Charme dann auch stiehlt. Aber das ist ja überall bei den grossen Häfen auf der ganzen Welt so.
Belgien... hmm. gefällt mir bis jetzt nicht wirklich. Hier ist alles voll mit grossen Touristenbunkern am Strand entlang. Aber das echt sehr viele Kilometer lang. Mal schauen ob es noch besser wird. 

Was soll ich sonst noch sagen ausser das man es sich hier gut gehen lassen kann, die Zeltplätze sauber sind, die Menschen offen und freundlich sind.
Ach ja doch noch was............... Um Himmelswillen liebe Franzosen, was macht Ihr aus jeder Kreuzung ein pseudo Kreisel??? ok. Verkehrsberuhigung.. aber auch in den 50 Seelen Dörfern??  Der ÖV Bus brettern einfach gerade drüber, weil darum herum geht es gar nicht.. Aber eben.. Frankreich, das Land der guten Küche, der feinen Weine und der Pseudkreisel.

Ach ja, die Strecke selber beschreibe ich nicht noch extra. Man sieht sie ja auf einem der ersten Bilder im Album auch haben die Fotos einen GEO Tag und google zeigt die Position im Maps an.


Einige Impressionen






06 September 2015

Technische Problemchen

Was wäre eine Reisevorbereitung ohne kleinere Problemchen.
Zuerst will das Handy nicht mehr. Also das alte wieder hervor geholt und reaktiviert. Naja, würde sicher auch ohne gehen, aber wen man den Luxus schon mal hat. :-)

Beim überspielen der Routen steigt mein weit gereistes Navi endgültig aus. Schade, hätte Ihm doch noch einige Länder zeigen wollen. Also was nun?? Papierkarte, habe ich sowieso dabei, aber........
ja der Luxus Navi ist halt schon schön. Ein SMS an einen guten Freund und schon werde ich gerettet.  Ein Danke schön an  Stefan Hoch.
Ihr dürft da gerne mal auf den Link klicken von Ihm. ( Dankeswerbung )
Nun nur noch überlegen, diese Nacht schon los fahren oder erst morgen in aller frühe. Mal schauen...
Hier hört wieder von mir. Hoffentlich aus Frankreich.

04 September 2015

Rund um das Festland Europas Etappe 1

Muss es immer an spezielle Orte gehen?? 
Nein, sage ich. Auch Europa hat vieles zu bieten.
Deshalb mein neues Projekt.
Das Festland Europas zu Umrunden. Auch auf den Spuren der Geschichte Europas und Ihren Kriegen vom Mittelalterbis heute. Bauten, Festungen.. Küsten Städte. usw. Ich bin gespannt was mich alles sehenswertes auf der Tour erwartet. Ich werde mich spontan entscheiden was ich sehenswertes, geschichtsträchtiges usw. ansteuern werde. Würde ich alles mit nehmen, ich wäre Monate unterwegs für diesen kleinen Teil.

Erste Etappe..
Start 7.9.15
Dauer.. ca. 14 gemühtliche Tage
Kilometer ca. 
4000 km. an der Aussengrenze lang
2200km An - und Rückreise


Ready. Nur noch 2,5 Tage