02 Januar 2017

Etappe 2 der Europa Festland Umrundung 2016

Nach dem ich im 2015 damit begonnen habe in Etappen Europas Festland zu umfahren folgte im 2016 die nächste Etappe.
Da es diesesmal nicht wie im Jahr zuvor im Herbst auf Tour ging, sondern bereits vor Ostern, suchten wir einen zweiten Punkt im Süden für das Vorhaben.  Auch mit dem Gedanken so ab nun jeweils vier verschieden Punkte zu haben an denen wir starten können. Immer die alten Start oder Endpunkte.

So entschieden wir uns das wir Italien ganz unten abfahren.  Da wir beide noch nie in der Gegend waren schien es perfekt zu sein.
Geplanter Startpunkt..  Neapel
Geplanter Endpunkt..   Monopoli






Am ersten Tag stand dann auch gleich das übliche Touristenprogramm an in Neapel. Die Besteigung des Vesuv.   Nach diesem "Pflichttermin" ging es weiter Richtung Pompeii. Doch wir waren von der direkten Anfahrt und der unmittelbaren Vesuv Besteigung zu müde um noch einmal etwas an zu schauen. Also ab in den nächsten Lebensmittelladen zum einkaufen. Die Kühlbox wollte ja auch für alle Mahlzeiten gerüstet sein.  nun ging es immer so nah wie möglich dem Meer entlang unten herum.Das wir nicht viele bereits geöffnete Campingplätze finden würden war uns klar, also waren wir auch immer gut gerüstet um mal in der Pampa zu übernachten.
Aber uns wurde schnell klar das man am Meer um diese Jahreszeit keinen Platz finden wird um Wild zu campen. Alles sah aus wie auf einer Müllhalde.  Kann man im Fotoalbum auch noch als Knipser bestaunen.
Es war im allgemeinen was dieses "Problem" eher ein Trip in ein Land in Zentralasien oder Afrika.
Wir sind uns ja vieles gewohnt, aber hier waren wir dann doch wieder einmal negativ von Italien überrascht.
Aber man soll ja nicht nur jammern. Alles in allem war es ein schöner, spannender und abwechslungsreicher Trip.  Auch weil es noch keine Touristenfluten gab konnte man es überall geniessen.
Ganz unten an der Stiefelsohle Italiens hatten wir sogar einen Sandsturm der sich nicht verstecken muss hinter solchen in der Wüste.  Wir haben zuerst die Welt nicht mehr verstanden. Aber als es dann immer sandiger wurde war uns auch klar das es da wohl öfters Sand von Afrika her weht.
Und so hatten wir sogar noch ein wenig Wüstenfeeling.
Wir bemerkten schnell das wir besser als geplant vorwärts kamen. So beschlossen wir noch spontan nach Matera zu fahren. Die Häuser der Stadt wurden direkt aus dem Felsen gehauen und gebaut. Empfehlenswerter Abstecher. Wir konnten uns die Beine vertreten und in einem Geschäft mit regionalen Produkten unsere Mitbringsel für zu hause einkaufen.
weiter ging es wieder zurück an die Küste weiter mit der Reise.
und so kamen wir früher als geplant in Monopoli an.
Die Gegend lädt aber nicht wirklich zum längeren verweilen ein so das wir nur eine Nacht dort blieben.  Von Nun an ging es einfach via Kompass und Kartenlesekunst meiner Frau Nordwärts.
Irgendwann plötzlich dachte ich mir... Monte Casino, den Ort wo im 2.Weltkrieg die Alliierten sich nicht zurück halten konnten mit dem Bomben werfen, wäre doch noch was.
Kurze Rücksprache mit meiner Frau und schon schaute sie in der Karte nach und begann uns wie in den Zeiten vor den Navi - Geräten an das neue Zwischenziel zu lotsen. Es geht halt nichts über einen guten Co - Piloten.
Am Ziel angekommen voller Erwartungen hoch zum bekannten Kloster, nur um Festzustellen das es noch geschlossen ist.
Schade. Also via Google mal die Geschichte des Ortes nach gelesen.

Nun hiess es noch überlegen wo wir noch hin könnten. Aber das war schnell beschlossen. An den Lago di Trassimeno. Ein schöne Gegend mit guter Küche.
Also lotste mich das Navi und meine Co - Pilotin auf schönen Strassen durch die Hügel Umbriens an den See.
Schnell fanden wir einen schönen und noch leeren Campingplatz. Also gleich runter an den See und dort das Zelt aufkurbeln und noch den Tag gemütlich ausklingen lassen war das Motto.
Am Abend ging es dann in das Städtchen wo wir ein gediegenes Restaurant fanden und es uns noch einmal gut gehen liessen.

Am folgenden Tag sollte es dann zurück nach hause gehen. Aber nicht ohne noch einmal in eines der vielen Feinkost Läden am See einkaufen zu gehen. Und so deckten wir uns noch mit feinen Regionalen Leckereien aus der Toscana ein.
Und wir merkten beide.. nun hatten wir genug von Italien. Wir wollen zurück.  Also ging es noch einige Kilometer durch die Hügel der Toscana und danach ab auf die Autobahn und zurück nach hause.

 Vesuv

Der Küste entlang



Übernachtungen 


verschiedenes






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